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Poll :: Castor-Transport stoppen sinnvoll?

Ja
34%
 34%  [ 20 ]
Nein
65%
 65%  [ 38 ]
Stimmen insgesamt : 58


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Rhino
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Verfasst am: 10.11.10 02:00
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Arkaner hat folgendes geschrieben:
Auf die Gefahr hin mich zu wiederholen, aber: Die Deutschen Atomkraftwerke sind veraltet, natürlich auch sicherheitstechnisch. Vor 30 Jahren hat niemand daran gedacht, dass Terroristen mit einem Jumbojet vorhaben könnte, in das Kraftwerk zu fliegen. (...)

Für mich ist das ein sehr gutes Argument dafür, neue AKWs zu bauen, die auch ein (oder mehrere) Flugzeug(e) aushalten, mit Überflutungen und Erdbeben klarkommt.

Übrigens auch verblüffend (ich weiß nicht, ob das schon hier irgendwo im Thread genannt wurde), dass deutsche AKW-Technik von Siemens in Finnland, Großbritannien, Frankreich und anderen Staaten, in denen AKWs neu gebaut werden, quasi einen reißenden Absatz finden. Naja, verkaufen die Firmen eben die Technik in andere Länder, aus denen wir dann, wenn Wind-, Wasser- und Solarenergie die Grundversorgung nicht decken können, den Atomstrom kaufen (können/werden).

Die Teile sind sicher. Einfach auch hier neue bauen und die "Katastrophen-Reaktoren" á la Krümmel oder Biblis werden schon bald keine Sorgen mehr machen, da sie in aller Seelenruhe abgeschaltet werden können.

Aber da scheitert es ja auch schon an der Panik der naiven Bürger. Wer will schon ein AKW in Sichtweite haben?
In Kalkar steht ein Rohbau eines AKWs, welches nie als Stromerzeuger in Betrieb genommen wurde. Heute ist dadrin ein Freizeitpark ...

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Nikita
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Beitrag Titel:
Verfasst am: 10.11.10 03:22
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Arkaner hat folgendes geschrieben:
VW 411 ...

Nichts desto trotz bekommt man für einen VW 411 noch eine Zulassung.
Genauso wenig wie man mit Sicherheitsstandards bei Automobilen Verkehrstote vermeiden kann, kann man mit dem Stand der Wissenschaft und Technik alles vermeiden. Wenn das Voraussetzung wäre, dürfte man nichts mehr bauen/herstellen. Natürlich wurden Maßnahmen getroffen, um Terroranschläge zu verhindern. Falls du seit dem 11. September nicht mehr geflogen bist: Die Sicherheitskontrollen an Flughäfen und in Flugzeugen wurden drastisch erhöht, die Kabine des Piloten ist abgesichert worden.
Fakt ist, dass natürlich von einer solchen Anlage ein erhöhtes Risiko ausgeht. Diesem Risiko Rechnung zu tragen werden die verschärften Bedingungen des Standes der Wissenschaft und Technik eingesetzt. Das Bedeutet jedoch nicht, dass dadurch nun alles verhindert werden kann. Soll es auch gar nicht. Es soll nur das Restrisiko durch den neusten Stand verringert werden. Auch der Stand der Wissenschaft und Technik hat also seine Grenzen. Um Bezug auf die von mir zitierten §§ zu nehmen.
Wenn etwas nicht mehr die Voraussetzung erfüllt kann die Betriebserlaubnis entzogen werden. Sobald es aber eine sehr wahrscheinlich anzunehmende Gefahr darstellt, dann muss sie entzogen werden.
Überspitzt gesagt, dürfte man sonst nichts mehr genehmigen, was keinen Terroranschlägen, sei die Art der Anschläge noch so unwahrscheinlich, standhält.

Arkaner hat folgendes geschrieben:
Jeder Staat soll konkrete Pläne für einen Endlagerstandort vorlegen. Und nochmal. In Deutschland gibt es da NUR Gorleben, das in frage kommt, weil es eben der einzige ist, der überhaupt untersucht wird. Aber ich habe ja selbst auch schon geschrieben, dass das natürlich ncht zwingend heißt, dass Gorleben ein Endlager wird. Du könntest mir also begründen, warum du nicht glaubst, dass es Gorleben wird, denn einfach zu schreiben, das ist abstrus, ist doch recht wenig überzeugend, oder? Vielleicht findest du es ja absturs, Gorleben in Betracht zu ziehen, weil es zu unsicher ist?

Hast du mir nicht grade als rhetorische Floskel geschrieben, es wäre engstirnig "zu glaube, andere überzeugen zu können, indme man sagt: "Das ist aber falsch!"", willst mir aber sagen, es wäre falsch, dass Gorleben nicht das vorgeschlagene Endlager werde muss, weil sie grade keine anderen Standorte untersuchten? Da hilft dann auch deine kleine Relativierung am Ende nicht, dass es vielleicht doch anders kommen könnte.
Die Tatsache, dass man nur einen Standort untersucht ist nicht gleichbedeutend mit der Tatsache, dass es keine anderen gibt.
Es gibt keinen Grund dir zu erklären, warum Gorleben es nicht werden kann. Ich habe dir nur aufgezeigt, dass es Gorleben nicht werden muss und es auch noch nicht ist. Desweiteren hatte ich gehofft dir klargemacht zu haben, dass dieser Entwurf eben nicht voraussetzt, dass (ca. 2015) ein Endlager definitiv vorgeschlagen worden sein muss. Vielmehr müssen bis dahin "nur" konkrete Pläne vorliegen zur Standortsuche, den Bau, den Betrieb etc..
Ich fühle mich nicht berufen zu urteilen, ob Gorleben ein sicherer Standort für ein Endlager ist. Dafür fehlt mir das Fachwissen. Bist du Geologe, der vor Ort Untersuchungen vorgenommen hat, oder hast du dein Wissen über den Standort Gorleben so fundiert zusammengesucht, wie du es mit dem Richtlinienentwurf der EU gemacht hast?

Arkaner hat folgendes geschrieben:

Zitat:
Nicht relevante Fakten zum Thema "Castor-Transport":
Es geht hier um den Castor-Transport. Den wird es auch geben, wenn Gorleben kein Endlager wird. Oder anders gesagt: grade weil Gorleben ein Zwischenlager ist, gibt es überhaupt die Transporte.


Den Teil verstehe ich nicht. So viele haben hier schon den Castortransport mit Atomkraft in Verbindung gebracht, und wenn du dir die Diskussion auf den letzten Seiten mal anguckst, wirst du da sehr viel finden, das nur indirekt etwas mit dem Castor zu tun hat. Was mir wiederum aber auch nicht hilft, deine Aussage zu verstehen.

Es geht hier primär um den Transport der Castoren. Ob Gorleben ein Endlager wird oder nicht ist dafür total egal, solange es ein Zwischenlager bleibt. Das Zwischenlager ist überirdisch, daher ist es auch nicht relevant, ob der Salzstock Gorleben für die Endlagerung geeignet ist.
Darf ich jetzt deine Aussagen im Bezug auf die Transporte nicht mehr kritisieren, weil andere auch vom Thema abweichen? Oder habe ich Aussagen die du gar nicht geäußert hast dir zugeschrieben? Wenn ja, streiche deinen Namen und ersetz ihn durch den wahren Autor.

Arkaner hat folgendes geschrieben:

Mal enrsthaft. So unglaublich unwahrscheinlich ist das nicht. Steigende Terrorgefahr, usw. Das ein FLugzeug genau draufstürtzt ist sehr unwahrscheinlich, aber auch das würde das AKW leider nicht aushalten, sollte es eintreffen.

s.o.
Aber ich bin dir dankbar, dass du mein Gegenbeispiel nicht ernstgenommen hast

Arkaner hat folgendes geschrieben:

Und zu guter letzt als rhetorische Floskel: Engstirnig ist es zu glaube, andere überzeugen zu können, indme man sagt: "Das ist aber falsch!"
Ich bin mal so frei und beziehe diese Aussage auf mich: Ich habe nicht einfach gesagt "es ist falsch", sondern Gesetze angeführt und darauf hingewiesen, dass Gorleben kein Endlager ist und diese Aussage direkt auf die Problematik der Transporte bezogen (Endlager vielleicht unsicher, aber egal, da die Castoren überirdisch im Zwischenlager aufbewahrt werden). Dass im darauffolgenden Post keine weiteren Erläuterungen zu finden waren (was so auch nicht stimmt, denn selbst da habe ich noch weiter ausgeführt), lag nur daran, dass ich dir nicht relevante Vermutungen und abstruse Beispiele etc. aufzeigen sollte. Und wenn man jemanden nicht überzeugen kann, indem man ihm die Falschheit seiner Aussage beweist, wie denn dann?
Wenn also jemand sagt, "du hast ihn umgebracht", "er" aber noch lebt, und das bewiesen werden kann, würde es mich strak wundern, wenn die Person weiterhin auf ihrem Standpunkt beharrt es handele sich um eine tote Person.
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Lord_Vetinari







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Verfasst am: 10.11.10 14:13
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@ ice_cold_death ah, so funzt das

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Arkaner
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Verfasst am: 10.11.10 18:07
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Meine Frage war ja nicht, ob er noch eine Zulassung bekommt, sondern ob du so ein Auto als sicher beziechnen würdest. Ja, die Sicherheitskontrollen im FLugverkehr wurden drastisch erhöht. Es scheint ja wirklich sehr sehr kompliziert zu sein, Sprengstoff oder Ähnliches in ein FLugzeug hineinzubekommen. Deutschland ist eines der bevölkerungsdichtesten Länder der Erde. Wenn hier ein Unfall oder sonst irgendwas an einem AKW passiert, ist das eine ziemliche Katastrophe. Und wie der 9/11 gezeigt hat, ist es nicht unmöglich, ein Flugzeug zu kapern. Und übrigens, 7 der Deutschen Atimkraftwerke würden ein Kleinflugzeug nicht aushalten. Und wer jetzt versucht mir zu erzählen, es ist so schwer, in Deutschland an ein Kleinflugzeug zu kommen... Natürlich, bis jetzt ist in Deutschland noch nichts passiert, aber da sind sich alle Experten einige, dass es nur eine Frage der Zeit ist. Und das kann man natürlich auch als ein Argument für neue, sicherere Atomkraftwerke nehmen.

Ja, ich würde gerne aber erklärt haben, warum Gorleben es nicht werden kann. Weil nämlich Deutschland nachweislich nach einem Endlager suchen muss, wegen der EU. Und so unglaublich schwer ist es nicht, da auf Gorleben zu kommen, weil es eben der einzige Ort ist, den unsere Regierung überhaupt untersucht und in Betracht zieht. Aber es gibt ja noch Asse, da können wir den Atommüll gerne hinbringen. Mein Wissen über die EU-Vorgabe stammt aus der Tagesschau, und das was ich weiß reicht aus, um festzustellen, dass wie es aussieht nur eine Fixierung auf Gorleben bleibt. Gorleben muss nämlich das Endlager werden, wenn sich die Regierung nicht dazu entscheidet, noch irgendwo anders zu suchen. Und das tut sie nachweislich nicht. Aber es muss ja nur ein Plan sein, folglich verschieben wir das unliebsame Problem der Endlagerung lieber, soll sich doch wer anders drum kümmern. Was für ein genialer Plan.

Natürlich wird es den Castortransport auch geben, wenn Gorleben kein Endlager ist. Aber die Frage war ja, warum die Demonstranten gegen den Castor demonstrieren, und da kann man Gorleben nicht außen vorlassen. Folglich weicht auch Gorleben nicht vom Thema ab, zumahl es die Endlagerfrage aufgreift, die ja wohl das zentrale Problem ist.

Udn zu guter letzt: Nein, natürlich ist Gorleben noch kein Endlager. Und vielleicht wird unsere Regierung durch göttliches Walten ja doch noch dazu gebracht, einen anderen Standort in betracht zu ziehen. Dagegen wendet sich der Protest nämlich auch, die Fixierung auf Gorleben. Und man beweist die Falschheit einer Aussage nicht, indem man sag: Das stimmt aber nicht. Sondern indem man Arguemtniert oder Gegenbeispiele anführt. Zum Beispiel ist die Tatsache, dass Gorleben im Moment ein Zwischenlager ist, kein Beweis gegen meine Argumentation.

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Lord_Vetinari







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Beitrag Titel:
Verfasst am: 10.11.10 18:36
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Arkaner hat folgendes geschrieben:
die Sicherheitskontrollen im FLugverkehr wurden drastisch erhöht


Arkaner hat folgendes geschrieben:
Und wie der 9/11 gezeigt hat, ist es nicht unmöglich, ein Flugzeug zu kapern.


ähem, wie bereits gesagt wurden die sicherheitsmaßnahmen nach jenem elften september verstärkt der die amis verrückt macht.

übgrigens: in amerika ging nach diesem anschlag die anzahl der flugpassagiere stark zurück,
gleichzeitig stieg aber die anzahl der verkehrstoten extrem an Mr. Green

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Arkaner
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Beitrag Titel:
Verfasst am: 10.11.10 19:22
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Ja, und ganz offensichtlich sind sie immer noch nicht gut genug. Mal Nachrichten geguckt die letzten Wochen?

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Coxsta



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Beitrag Titel:
Verfasst am: 10.11.10 19:44
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Ich habe mal eine Frage an Dich Arkaner, da Du ja in einen Beitrag die
Unsicherheit der Kernkraftwerke gegen Flugzeugabsturz bemängelt hast.
Tatsächlich ist es so das einige Kernkraftwerke nur partiellen Schutz bieten,
teilweise wurden Vernebelunganlagen nachgerüstet.
Ich persönlich sehe es auch als politische Aufgabe über deren Handeln
für die Sicherheit in Deutschland zu sorgen, aber das ist eine andere
Geschichte. Zu meiner Frage:

Wie schaust Du eigentlich auf die weiteren 7000 Anlagen in Deutschland
die als hoch bzw. höstgefährlich gelten und nicht annähernd den Vorsorgeschutz
bieten die ein Kernkraftwerk hat. Oder auch die Betriebe die Tonnenweise
täglich höchstgiftige Abfallstoffe produktzieren und einlagern.

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Nikita
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Beitrag Titel:
Verfasst am: 10.11.10 19:46
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Ich dachte du könntest meine Ausführung nachvollziehen:
Natürlich halte ich den von dir genannten VW für sicher. Sicherheit heißt nicht, dass man mit dem Auto nicht sterben kann. Und eine Zulassung für den Straßenverkehr bedeutet nichts anderes als unter anderem Verkehrssicherheit. Das es also andere Autos gibt die sicherer sind, bedeutet nicht mehr, dass es unsicher ist. Wäre es unsicher, dann bekäme es keine Zulassung. War das nun verständlich genug? Du verstehst die generelle Bedeutung nicht. Sicherheit, ob beim Auto oder beim Atomkraftwerk soll und kann nicht vor allem schützen. Auch beim sichersten Atomkraftwerk oder Auto kann ein Unfall passieren.

Dein Vergleich der nach dem 11. September erhöhten Sicherheitskontrollen mit den Flugzeugentführungen vom 11. September (wegen derer grade die Kontrollen erhöht wurden) hinkt gewaltig.
Es ist vielleicht nicht schwierig Sprengstoff in ein Frachtflugzeug zu bekommen. Allerdings ist es ziemlich schwierig das Flugzeug so explodieren zu lassen, dass es genau auf das Atomkraftwerk abstürzt.
Und wenn man Flugzeuge ausgeschlossen hat kommt die nächste Bedrohung auf die man nur reagieren kann.
Die Frage die sich mir stellt ist aber warum man ein Atomkraftwerk, welches eh abgeschaltet werden soll, noch für teuer Geld nachrüsten sollte? Vergoldest du deine Abfälle, bevor du sie entsorgst? Versteh mich aber nicht falsch. Ich habe natürlich nichts gegen sichere und neue Atomkraftwerke.

Wie gesagt, ich erkläre dir nicht, warum es Gorleben nicht werden kann. Ich habe (und hier wiederhole ich mich) dir mehrfach gesagt, Gorleben muss es nicht werden und noch ist es Gorleben nicht geworden. Niemals war davon die Rede, dass es Gorleben nicht werden kann. Die EU hat Deutschland nicht vorgeschrieben, dass es Gorleben werden muss. Deine Interpretation, deswegen müsse es Gorleben werden ist falsch. Und damit du das jetzt richtig verstehst: Diesmal ist es mir egal, ob ich dich damit überzeuge. Glaub was du willst, falsch bleibt es trotzdem. Das die "Fixierung auf Gorleben" bleibt, folgt nicht aus der beabsichtigten EU-Richtline, sonder allerhöchstens aus der Absicht der Regierung Gorleben als Endlager zu nutzen. Bitte bleib bei deinen Äußerungen genau.
Wir könnten aber auch noch darüber reden, wie oft Länder Richtlinien nicht oder verspätet umsetzen, um auch, wenn nur Gorleben im Gespräch ist, Gorleben trotzdem nicht zum Endlager zu machen. Aber natürlich ist das Problem der Endlagerung dann nicht gelöst. Nur wie willst du etwas lösen, wenn es für dich von vornherein nicht lösbar ist? Ob es nun Gorleben, Asse oder ein anderer Salzstock wird, unzufrieden bleibst du immer.

Richtig, Gorleben als Zwischenlager weicht nicht vom Thema ab. Gorleben als Endlager schon. Klar ist die Endlagerung das zentrale "Problem". Castoren werden aber nicht zur Endlagerung nach Gorleben gefahren. Wenn man also die Endlagerung verhindern will, warum dann nicht auf dem Weg zum Endlager? Was ich an deiner Aussage kritisiert habe (ich wiederhole mich genauso oft wie du ) ist nicht die Tatsache, dass Endlagerung das zentrale Problem ist, sonder, dass der Salzstock Gorleben für den Castortransport keine Rolle spielt. Sollten die Castorgegner aber tatsächlich die Castoren nicht ins Zwischenlager lassen wollen, weil sie verhindern wollen, dass Gorleben ein Endlager wird, würde ich ihnen eine "6" für die Ausführung geben. Viel wahrscheinlicher ist aber auch die Tatsache, dass die meisten die dort demonstrieren denken Gorleben wäre schon ein Endlager und den unterschied garnicht kennen, daher dann auch zum Beispiel Themen wie den Castortransport (abermals eine Wiederholung: den Transport in ein überirdisches Lager) mit Themen wie der Sicherheit des Endlagers Gorleben (der unterirdischen Lagerung nicht für kurze Zeit) vermischen.
Die Behauptung es könne nur Gorleben werden wird durch deine Behauptung die EU will eine Richtline beschließen aber auch nicht richtig.
Bitte sag mir, dass du mich grade einfach nur zur Weißglut treiben möchtest! Das Gorleben momentan ein Zwischenlager ist, soll dir doch garnicht beweisen, dass es kein Endlager werden kann. Das ist grober Schwachsinn. Bitte werd genauer:
Zitat:
Zum Beispiel ist die Tatsache, dass Gorleben im Moment ein Zwischenlager ist, kein Beweis gegen meine Argumentation.
Gegen welche Argumentation? Du fühlst dich kritisiert, weil ich eine einfach Tatsache schreibe? Oder steht irgendwo der Satz von mir, dass Gorleben ein Zwischenlager ist und es deswegen kein Endlager wird und überhaupt all deine Aussagen daher falsch sind?
Es ist eine reine Information. Eine Tatsache. Fakt. Aber ich bin jetzt echt mal gespannt wo mein Satz steht, in welchem ich nur mit dieser Information "deine Argumentation" widerlegt habe.
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Yukon







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Beitrag Titel:
Verfasst am: 11.11.10 09:18
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Ihr diskutiert hier über ein absolut komplexes Thema und versucht, verschiedene Teilaspekte zusammen in einem Satz zu diskutieren.
Ich lese hier verschiedenen Ebenen:

1) Erster Themenblock (Einstieg):
Sind die Mittel und ist Verhältnismäßigkeit dessen, was die Castor-Gegener mit Ihren Blockaden tun, gerechtfertigt? Kann man dadurch erreichen, dass es keine Transporte mehr gibt? Kann man dadurch erreichen, dass der Ausstieg aus der Atomkraft erreicht/ erzwungen wird? Welche (friedlichen) Alternativen gibt es hierzu? Und ab wann darf man als Bürger nicht mehr zusehen, wenn Entwicklungen in nicht gewünschte Richtungen laufen und muss zu unkonventionellen Methoden und Mitteln greifen?

Was kann man als Bürger tun, um seinen Unmut über politische (Um-)entschiedungen (ehemals ein Argument als Wahlversprechen) wirkungsvoll Nachdruck zu verleihen? Ab wann ist es Bürgerpflicht, seiner Meinung Nachdruck zu verleihen gegen die Ignoranz der Politik und Wirtschaft?

2) Zweiter Themenblock:
Ist die Technik, die wir benutzen, sicher (genug)? Atomkraft ist effizient und in der Produktion kostengünstig. Die Sicherheitsstandards sind unumstritten im Laufe der Jahre erhöht worden. Aber: es gibt neue Bedrohungen durch weltweiten Terrorismus in einer ; und: es gab und gibt viele Störfälle, die gerade nochmals gutgegangen sind. Und hierbei sprechen wir von Austritt von radioaktiven Substanzen, die nicht mal schnell weggekehrt und eingesammelt werden können. Das ist die Dimension, die Radioaktivität gegenüber allen anderen Verschmutzungen eine besondere Rollen einnehmen lässt. Die Folgen sind, glaube ich, jedem sehr eindrücklich präsent zum Glück nur aus Radio und Fernsehen!!). Die Schädigung des Menschen und unseres Planeten (und wir haben nur diesen einen) über Generationen ist der Preis. Das ist eine unglaublich erschreckende Dimension unserer Verantwortung!.
Wir können momentan nicht auf Atomkraft verzichten, ist doch unser gesamter Wohlstand darauf aufgebaut. Dennoch ist Zeit (aus wirtschaftlichen und/ oder politischen Gründen) vertan worden, um zeitnah nach alternativen und menschenverträglichen Energiequellen zu forschen.

3) Dritter Themenblock:
Wohin mit den strahlenden Abfällen? Das ist die Frage, die am meisten drückt, da es hier keinen Lösungsansatz gibt, der zufrieden stellt. Der Atommüll wird hin- und hergekarrt, versenkt, verbuddelt, versteckt. Aus den Augen, aus dem Sinn. Keiner weiß, was da passiert. Augen zu und hoffentlich passiert nichts, solange ich lebe!
Es lebe der Versuch und….hoppla: Irrtum. Jeder zeigt im langem Finger dahin, wo des Zeug hin soll, möglichst weit weg von einem selber,
Überall auf der Welt steht die Menschheit vor dem Problem: wohin mit den ‚radioaktiven Geistern’, die ich rief. Geografisch weiter östlich wird uns sehr eindrücklich bewusst, wie mächtig die Geister sind und wie hilflos wir Menschen in unserem Dünkel der wissenschaftlichen Allmacht!

Wer von uns als Bürger ist wirklich bereit, sich bewusst einzuschränken, um (unnütze) Stromnutzung zu verhindern und somit Umweltschmutzung durch Atom oder Kohleabgas zu verringern- oder gefallen wir uns in der Diskussion ohne Konsequenz?
Wann fangen wir Menschen an, endlich zu lernen?
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Beitrag Titel:
Verfasst am: 11.11.10 12:19
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Einfach ne Zweite Kursk bauen damit ist allen geholfen

\O

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Beitrag Titel:
Verfasst am: 11.11.10 12:24
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Was bringt es, ein Atom-Uboot zu bauen? Es muss auch explodieren und kentern. Wink

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Coxsta



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Beitrag Titel:
Verfasst am: 11.11.10 13:11
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Yukon hat folgendes geschrieben:

........
Was kann man als Bürger tun, um seinen Unmut über politische (Um-)entschiedungen (ehemals ein Argument als Wahlversprechen) wirkungsvoll Nachdruck zu verleihen? Ab wann ist es Bürgerpflicht, seiner Meinung Nachdruck zu verleihen gegen die Ignoranz der Politik und Wirtschaft?
...........


Zum Block 1 möchte ich mal was äußern, denn der Ausstieg aus dem
Ausstieg war eine Sache die im Wahlprogramm der CDU ganz konkret
stand. Im Wahlkampf sind u.a. die Grünen und die SPD mit diesem
Thema massiv auf Stimmenfang gegangen.
Was ist den mit den Menschen die auch aus diesem Grund diese
Partei (CDU/CSU/FDP)gewählt haben.
Man kann jetzt sicherlich argumentieren, dass die Menschen das nur
in Kauf genommen haben wegen anderer Sachen, aber darf sich
dann eine Partei oder eine Koalition einigen Wenigen, die es vor
der Wahl nicht geschafft haben Ihre politischen Ziele zu erreichen, beugen.
Muss sich jetzt bei jeder Sache die Mehrheit hinten denen zurückbleiben
die am lautesten schreien und am meisten Zeit haben?

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Lord_Vetinari







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Beitrag Titel:
Verfasst am: 11.11.10 15:27
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Yukon hat folgendes geschrieben:
Wann fangen wir Menschen an, endlich zu lernen?


das hätte ich auch als überschrift nehmen können. es fasst es perfekt zusammen,
und das problem ist:

Die Antwort lautet: "Gar nicht".

Lerne aus deinen Fehlern heißt es.

Lerne aus den Fehlern anderer und vermeide es, sie selbst zu tun.



Das Problem: Nach spätestens drei Generationen sind die Fehler wieder vergessen.




menschliche intelligenz ist auch ein ausdruck, der sich immer öfter auszuschließen scheint...

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Yukon







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Beitrag Titel:
Verfasst am: 11.11.10 16:04
Antworten mit ZitatNach oben

Coxsta hat folgendes geschrieben:


Man kann jetzt sicherlich argumentieren, dass die Menschen das nur
in Kauf genommen haben wegen anderer Sachen, aber darf sich
dann eine Partei oder eine Koalition einigen Wenigen, die es vor
der Wahl nicht geschafft haben Ihre politischen Ziele zu erreichen, beugen.
Muss sich jetzt bei jeder Sache die Mehrheit hinten denen zurückbleiben
die am lautesten schreien und am meisten Zeit haben?


Sicherlich gibt es in Wahlporgrammen Punkte, die kurzfristiger wirken und für einen überschaubaren, kürzeren Zeitraum Änderungen (möglicherweise auch) Verbesserungen herbeiführen.
Dabei müssen machmal Kompromisse eingegangen werden. Das verstehe ich.

Und es geht mir doch absolut nicht darum, den lautesten Schreihälsen nachzugeben.

Trotzdem meine Frage, WIE man als Bürger seiner Meinung Nachdruck verleihen und etwas in Bewegung bringen kann, was nicht bedeutet, das ich die gewaltsamen Ausschreitungen im Rahmen von Castor-Transporten gutheisse.
Dennoch gibt es nunmal Menschen, die Intellekt und Zeit haben, sich mit drängenden Fragen der Zeit auseinanderzusetzten und auf Fehlentwicklungen hinweisen und Menschen sensibilisieren.
Viele Veränderungen haben ihren Ursprung aus solche kleinen Keimzellen.

Und die Antwort auf die drängende Frage nach der Endlagerung (Entsorgung ist auch so ein tolles Wort- ich entledige mich einer Sorge, indem ich die Sorge nicht mehr als solche ansehe) vorhandenen und noch entstehenden Atommülls ist weiterhin offen und der Berg wächst mit jedem Tag des Entstehens.
Also ist für mich die Vermeidung der Entstehung von ungelösten Sorgen = was mach ich bloß mit dem radioaktiven Müll) höchstes Gebot!
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ArminPlugin
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Verfasst am: 11.11.10 16:15
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Wer Politikern auf Stimmenfang irgenwas abkauft ist selber schuld^^
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Yukon







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Beitrag Titel:
Verfasst am: 11.11.10 17:08
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ArminPlugin hat folgendes geschrieben:
Wer Politikern auf Stimmenfang irgenwas abkauft ist selber schuld^^


Das ist das Problem. So nach dem Motto: was kümmert mich mein Geschwätz von gestern.

Nicht wählen gehen - geht nicht.
Wählen gehen - frustriert und enttäuscht werden.

In der einen Wahlperiode wird der Ausstieg versrochen, in der anderen verlängern wir noch ein wenig.

Mit fehlt die Nachhaltigkeit und Langfristigkeit der politischen Entscheidungen. (Hin und her- gerade welche Lobby wieder einmal am Schnürchen zieht)
Das macht auf Dauer politikverdrossen, kostet Vertrauen und bahnt radikalen Elementen den Weg.
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Lord_Vetinari







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Beitrag Titel:
Verfasst am: 11.11.10 17:34
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Yukon hat folgendes geschrieben:
ArminPlugin hat folgendes geschrieben:
Wer Politikern auf Stimmenfang irgenwas abkauft ist selber schuld^^


Das ist das Problem. So nach dem Motto: was kümmert mich mein Geschwätz von gestern.

Nicht wählen gehen - geht nicht.
Wählen gehen - frustriert und enttäuscht werden.

In der einen Wahlperiode wird der Ausstieg versrochen, in der anderen verlängern wir noch ein wenig.

Mit fehlt die Nachhaltigkeit und Langfristigkeit der politischen Entscheidungen. (Hin und her- gerade welche Lobby wieder einmal am Schnürchen zieht)
Das macht auf Dauer politikverdrossen, kostet Vertrauen und bahnt radikalen Elementen den Weg.
nicht wählen gehen geht nicht?

soweit ich weiß geht die wahlbeteiligung in deutschland immer weiter zurück.

Armin hat folgendes geschrieben:
Wer Politikern auf Stimmenfang irgenwas abkauft ist selber schuld^^


nicht nur das, sondern auch noch leichtgläubig und nicht gerade wahnsinnig intelligent.

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Coxsta



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Beitrag Titel:
Verfasst am: 11.11.10 18:36
Antworten mit ZitatNach oben

Yukon hat folgendes geschrieben:

....
Dennoch gibt es nunmal Menschen, die Intellekt und Zeit haben, sich mit drängenden Fragen der Zeit auseinanderzusetzten und auf Fehlentwicklungen hinweisen und Menschen sensibilisieren.
....


Solche Bemerkungen lese nicht besonders gerne da ich mich dadurch
diffamiert fühle, wobei ich die Demonanstranten ja auch als
"Schreihälse" bezeichnet habe von daher quid pro quo...
Keine Seite sollte für sich beanspruchen der anderen
intellektuell überlegen zu sein, noch sich als Elite definieren bzw.
der anderen Seite Fatalismus zu unterstellen.

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Zuletzt bearbeitet von Coxsta am 12.11.10 05:56, insgesamt einmal bearbeitet
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Beitrag Titel:
Verfasst am: 12.11.10 00:24
Antworten mit ZitatNach oben

Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube, dass es gut geht. Aber naja, von meiner Seite aus ist das Thema erschöüfend diskutiert, es hat glaube ich keinen Sinn, jetzt zu zweit noch weiter zu, naja diskutieren kann man es wohl nicht nennen. Deshalb meine Frage: Wer bist du, Rhetorikgenie? :-D

Und von wegen Ent-Sorgung: Aus den Augen, aus dem Sinn, Salzstöke haben die Eigenschaft, über die Jahre zuzuwachsen...

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Yukon







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Verfasst am: 12.11.10 11:22
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Coxsta hat folgendes geschrieben:

Keine Seite sollte für sich beanspruchen der anderen
intellektuell überlegen zu sein, noch sich als Elite definieren bzw.
der anderen Seite Fatalismus zu unterstellen.


Grundsätzlich richtig, aber anders herum wird ein Schuh draus:

Ganz allgemein und platt: In der heutigen Zeit sind die Grenzen offener, sich aus einer zeitlebens aufgrund von Geburt, Herkunft, Beruf des Vaters usw. zeitlebens hierin verwurzelt war), sich durch persönliche Hard- und Softskills (Bildung, Intellekt, Leistungsbereitschaft, Verantwortungsbewußtsein, Integrationsfähigkeit, Kapital, Einfluss usw.) weiterzuentwickeln und dadurch die Zugehörigkeit zu anderen Gruppen anzustreben.

Die Begabungen (und manchmal auch das Glück) der Menschen sind aber nun mal unterschiedlich verteilt und nicht jeder wird alles erreichen können, sosehr er es sich auch wünscht. Daraus entstehen zwangsläufig Eliten, die in ihrer Kernkompetenz der Allgemeinheit überlegen sind und deswegen als Spezialisten Vorreiter sind (ich rede nicht von Menschen, die sich ohne nachweisbare Kompetenz als Elite proklamieren = gut in Marketing, aber geistige Windstille))
Andere bleiben in ihrem engen Umkreis, ohne Anstrengungen nach Weiterentwicklung zu unternehmen (oder zu können). Diese werden möglicherweise einen gewissen Fatalismus an den Tag legen.
Aber ich sehe Fatalismus nicht beschränkt auf Menschen mit geringerer intellektueller Ausstattung, wie oben als Gegenpart zu Elite beschrieben wird.
Fatalismus durchzieht als Anschauung alle Epochen und Kreise.

@ arkaner: nein, ich bin eine ganz gewöhnliche Pappnase wie die meisten unter uns, die sich halt Gedanken rund um seinen Lebensraum macht..
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Rhino
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Beitrag Titel:
Verfasst am: 25.11.10 21:59
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*klick*

http://www.zeit.de/2003/48/Gorleben

Sehr interessanter Artikel. Wink

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Lord_Vetinari







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Beitrag Titel:
Verfasst am: 26.11.10 14:20
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begriffserklärung:

castor & pollux = hausgötter im alten römischen reich ( und nein, es gibt kein neues)



@ rhino sehr interessant, danke für den link

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Beitrag Titel:
Verfasst am: 26.11.10 18:11
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Kannst du mir die echten Castor und Pollux mal zeigen?

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Lord_Vetinari







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Beitrag Titel:
Verfasst am: 26.11.10 18:14
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äh... nein?


das waren hausgötter.

kannst du mir gott zeigen?

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Beitrag Titel:
Verfasst am: 26.11.10 18:57
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Ich kann das.

Links Pollux, rechts Castor.
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Klickmich

Muha.

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