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Aquila~Heliaca
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Beitrag Titel: Che Guevara
Verfasst am: 09.10.07 07:08
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Heute, vor 40 Jahren, starb Ernesto Rafael Guevara de la Serna, genannt Che Guevara. Crying or Very sad

Er war ein kompromissloser Kämpfer gegen den Kapitalismus und gegen die entsetzliche Unterdrückung der armen Landbevölkerung durch Großgrundbesitzer in Süd- und Mittelamerika.

Er führte das Leben eine Revolutionärs und Guerilleros und kam deshalb auch gewaltsam ums Leben: er wurde in einen Hinterhalt gelockt, verhört und gefoltert und danach von einem bolivianischen Soldaten ohne Gerichtsverhandlung erschossen.

Che Guevara

Lieder

Che Guevara wird auch heute noch von vielen Menschen verehrt, da er gegen die Willkür der Starken und Mächtigen und gegen den hemmungslosen Kapitalismus gekämpft hat. An seinem Schicksal erkennt man jedoch, dass der bewaffnete Kampf nicht zum Ziel führen kann.

Trotzdem hatte er viele sehr positive Denkansätze und in Zeiten wie diesen, wo die globale Vernetzung den Brutalkapitalismus in vielen Ländern blühen lässt, sollten wir uns an ihn und seine Ideen erinnern um selbst einen Beitrag zu leisten, der die Welt gerechter macht.

¡Hasta siempre comandante!

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White-star
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Verfasst am: 09.10.07 08:46
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Amen!

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w0dk4
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Deppenadmin² und sich damit abgefunden !
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Verfasst am: 09.10.07 12:56
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Verfasst am: 09.10.07 13:25
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Guevaras Rede vor der UNO Vollversammlung in NY

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Die [NIB]elungen werden wiederauferstehen...
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JayJay
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Verfasst am: 09.10.07 13:59
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Hoku




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Verfasst am: 09.10.07 14:01
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Verfasst am: 09.10.07 15:06
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titus





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Verfasst am: 09.10.07 15:11
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<- Reinkarnation Che Guevara's

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Evil~King
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Beitrag Titel:
Verfasst am: 09.10.07 17:41
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Ich weiss nicht, wie man dem ach so tollen Revolutionär Guevara noch so huldigen kann.
Der war nicht der nette Typ von neben an. Der kann sich mit vielen Arschlöchern der Geschichte die Hand reichen.
Für mich ist Che Guevara das, was man Linksfaschist nennt!
Ein Amen, dass er nicht mehr lebt, fertig...

P.S.: Und das lasst euch von ner Zecke wie mir sagen...

_________________
~~~ Achtung! Opfer chronischer "Überall-****"-Paranoia!~~~ Dieter
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Aquila~Heliaca
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Beitrag Titel:
Verfasst am: 09.10.07 18:25
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Lerne Geschichte.
Wie kam es überhaupt zum Werdegang Guevaras:
Z.B. hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Fulgencio_Batista

Was die Revolutionäre immer unterschätzt haben, ist, dass die Macht und die Regenerationsfähigkeit des Kapitalismus gewaltig sind.

Und wenn Du "Linksfaschist" rufst, stelle ich "Reaktionär und Spießer" dem entgegen.

_________________
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Verfasst am: 09.10.07 19:27
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Ernesto Che Guevara

Industrieminister Guevara, Photo, 1963Ernesto Rafael Guevara de la Serna, genannt Che Guevara (* 14. Juni 1928 in Rosario, Argentinien; † 9. Oktober 1967 in La Higuera, Bolivien) war ein kubanischer Revolutionär, Politiker und Guerillaführer. Guevara begründete neben Mao Zedong theoretisch die Methodik, Strategie und Taktik des modernen Guerillakampfes und versuchte mit wechselndem Erfolg, seine revolutionären Thesen auch in die Praxis umzusetzen.

Che ist ein in Mittelamerika für Argentinier gebräuchlicher Übername, der auf den in Argentinien, Uruguay, Paraguay, Südbolivien, Südbrasilien und Valencia gebräuchlichen Anredepartikel „Che“ zurückgeht bzw. Bezug nimmt. In Guatemala wurde Guevara zum ersten Mal so genannt.

Leben

Kindheit und Jugend

Geburtshaus von Ernesto Guevara in Rosario, ArgentinienErnesto Guevara wurde am 14. Juni 1928 während einer Schiffsreise bei einem Zwischenhalt in Rosario geboren.[1] Seine Eltern sind Celia de la Serna Llosa und Ernesto Guevara Lynch. Sie waren kurz nach der Hochzeit im November 1927 von Buenos Aires nach Puerto Caraguatay, in der Provinz Misiones, gezogen, um dort eine Mateplantage zu betreiben. Der Umzug hatte aber nicht nur wirtschaftliche Hintergründe, sondern war vor allem der Familie der Mutter zu verdanken. Die zwanzigjährige Celia war äußerst rebellisch und verstieß ständig gegen herrschende Konventionen. So fuhr sie selber Auto und ließ sich die Haare kurz schneiden, für eine vermögende Familie, zu deren Vorfahren auch der letzte peruanische Vizekönig gehörte, ein Unding. Als sie dann auch noch mit Ernesto Guevara Lynch zusammenkam, der sein Architekturstudium abgebrochen hatte, und sogar von ihm schwanger war, zog sie mit dem Erbe ihrer Eltern, die beide bereits früh gestorben waren, fort.

Der junge Ernesto schielte leicht und erlitt im Alter von zwei Jahren seinen ersten Asthma-Anfall. Das Asthma blieb eine lebenslange Krankheit Guevaras, die sich prägend auf seine Persönlichkeit und Entwicklung auswirkte. Im Jahr 1932 zog die Familie auf ärztlichen Rat in das nahe gelegene Städtchen Alta Gracia. Durch die Krankheit gequält konnte der Junge nicht auf die Schule gehen, und wurde stattdessen zuhause von seiner Mutter unterrichtet. Die Zeit, die er im Bett verbringen musste, nutzte er um zu lesen oder mit seinem Vater Schach zu spielen. Als die Asthmaschübe später seltener wurden, wurde er dazu verpflichtet doch die Schule zu besuchen. Die Krankheit hinderte ihn auch nicht daran, mit anderen Kindern zu spielen und Sport zu treiben. Von seinen körperlichen Defiziten war, bis auf die Tatsache, dass er während des Spiels zum Spielfeldrand laufen musste, wo sein Inhalator bereit stand, kaum etwas zu merken.[2]

Durch seine Familie, die inzwischen durch die Geburten seiner Geschwister Celia (*1929), Roberto (*1932), Ana Maria (*1934) und Juan Martin (*1942) auf sieben Personen angewachsen war, wurde er schon früh politisch geprägt. Als 1936 der spanische Bürgerkrieg ausbrach, wurde ihr Haus zum Treffpunkt spanischer Republikaner. Ernesto hörte mit großem Interesse ihren Erzählungen zu und spielte den Kriegsverlauf mit seinen Freunden nach. Der Kontakt zu seinen Freunden prägte auch seine soziale Ader. Guevara, eigentlich ein Abkömmling einer vermögenderen Familie, zog es lieber vor mit den Armen der Umgebung zu verkehren. Er lud sie häufig zu sich nach Hause ein, um mit ihnen zusammen Mittag zu essen. So lernte er die Zustände kennen, in der die Unterschicht leben musste. Im Jahr 1941 wechselte er auf das Dean Funes Gymnasium in Cordoba, was bedeutete, dass er täglich einen Schulweg von insgesamt 70 km zu bewältigen hatte. Politische Ereignisse in der Jugend Guevaras waren hauptsächlich die Eskalation des Zweiten Weltkriegs und die Machtergreifung von Juan Peron. Während nach der Bombardierung von Pearl Harbor die Vereinigten Staaten am Krieg teilnahmen und die meisten südamerikanischen Staaten sich auf die Seite der USA stellten, war davon in Argentinien nichts zu spüren. Im Gegenteil, das wirtschaftlich von Deutschland abhängige Land gewährte Faschisten und Spionen Zuflucht, die von dort aus Propaganda betreiben konnten. Peron punktete zwar durch seine Politik bei den Arbeitern, war aber bei den Linken wegen seiner faschistischen Anschauungen verhasst. Trotzdem beteiligte sich Guevara niemals an Demonstrationen oder Streiks gegen seine Diktatur.[3] Im Jahr 1943 wechselte Ernestos Schwester Celia auf eine Schule in Cordoba und die Eltern zogen dorthin, um den Kindern den beschwerlichen Schulweg zu ersparen. Er bestand 1946 seine Abiturprüfung und musste sich für ein Studienfach entscheiden. Erst spielte er mit dem Gedanken Ingenieurwesen zu studieren, als ihn die Nachricht ereilte, dass seine Großmutter Ana Isabel im Sterben lag. Diese Konfrontation mit dem Tod, nachdem Ernesto siebzehn Tage am Bett seiner Großmutter ausharrte, starb sie schließlich, veranlasste ihn, statt Ingenieur doch lieber Arzt zu werden. Er zog 1947 endgültig in die Wohnung seiner Mutter, die mittlerweile in Buenos Aires lebte, die Eltern hatten sich kurz zuvor getrennt, und schrieb sich an der Universidad Nacional de Córdoba für das Fach Medizin ein.[4]


Studium und Reisen

Studium
Ernesto Guevara nahm sein Studium außerordentlich ernst. Anfangs saß er stundenlang in der Bibliothek. Nebenbei trieb er auch noch Sport, spielte Schach und ging arbeiten. Während seiner Studienzeit packte ihn aber noch ein weiteres Hobby, die Reiselust. Anfang 1950 war er mit einem Fahrrad mit Hilfsmotor sechs Wochen durch den Norden Argentiniens gereist. Die Reiselust verdrängte sein Interesse am Studium allmählich. Im Oktober 1950 lernte er Maria del Carmen Ferreyra kennen, seine erste große Liebe. Die beiden waren ein Paar, wie es unterschiedlicher kaum sein konnte. Sie, die Tochter eines Millionärs, er, ein Mensch der sich nichts aus gesellschaftlichen Konventionen machte. Bei Besuchen in der Villa der Ferreyras trug er meist immer nur ein Hemd, das er einmal die Woche wusch und es sein „Wochenhemd“ nannte. Es führte dazu, dass sie sich bald nur noch heimlich sehen durften.[5] Doch scheiterte die Beziehung bald darauf wegen etwas anderem. Ein Jahr vor Guevaras Doktorexamen brach er im Dezember 1951 zusammen mit seinem Freund Alberto Granado in Cordoba auf, um mit einem alten Motorrad den lateinamerikanischen Kontinent zu erkunden.


Erste Südamerikareise
Zusammen fuhren sie erst nach Süden, um sich dort von Ernestos Eltern zu verabschieden. Sie reisten erst weiter nach Süden nach Miramar, einen Badeort am Atlantikstrand, an dem Maria del Carmen Ferreyra Urlaub machte und wo sie sich ein letztes Mal trafen. Sie reisten weiter nach Süden und nach Westen und überquerten am 1. März 1952 die Grenze. Einen Tag später erreichten sie Santiago de Chile, wo ihr Motorrad endgültig kaputt ging. Fortan mussten sie als Anhalter weiter reisen. Aus dem Plan, die Osterinsel zu besuchen wurde nichts, da in den nächsten Monaten kein Schiff dort hin fuhr. Stattdessen fuhren sie als blinde Passagiere nach Antofagasta. Auf dem Schiff wurden sie erwischt und angewiesen, für ihre Überfahrt auf dem Schiff zu arbeiten. Mit den Bauern, die sie auf ihrer Reise trafen und bei denen sie auch häufig in der Nacht Unterschlupf fanden, diskutierten sie oftmals über politische Themen. Die Bauern klagten ihnen ihr Leid, dass sie durch ihre Arbeit nicht genügend Geld verdienen könnten und die beiden Argentinier hörten ihnen zu. Immer wieder erlebten sie den Kontrast zwischen der Schönheit der Landschaft und dem Elend der Bevölkerung. Nicht nur in Chile, auch in Peru und schließlich in Bolivien, wo sie als nächstes hin reisten, war es kaum anders. Auf ihrer Reise stellten sie sich häufig als Lepraärzte vor und schon bald eilte ihr Ruf ihnen voraus. In Chile hatten sie bereits in einer Zeitung von „zwei argentinischen Lepraexperten“ lesen müssen, die Südamerika bereisten. Nach etwa acht Monaten hatten sie ihr ursprüngliches Ziel Caracas, die Hauptstadt Venezuelas, erreicht, wo Granado eine Arbeit in einem Lepra-Krankenhaus fand. Er entschied sich dort zu bleiben; Guevara konnte durch die Hilfe eines Onkels zurück nach Buenos Aires fliegen. Der Abschied war ihm schwer gefallen, jedoch versprach er zurückzukommen, um Granado zu besuchen. Wie er es seiner Mutter versprochen hatte, beschloss er schleunigst sein Studium zu beenden, da er schon wieder an neuen Reiseplänen schmiedete. Er plante in den nächsten sieben Monaten seine restlichen 15 Prüfungen abzulegen und verbrachte dazu tagelang vor seinem Schreibtisch und lernte. Während dieser Zeit überarbeitete er auch sein Reisetagebuch, in dem er festhielt: „Dieses ziellose Streifen durch unser riesiges Amerika hat mich stärker verändert als ich glaubte“. Guevara war mit der Ansicht aufgebrochen, in ganz Südamerika seien die Verhältnisse ähnlich wie in Argentinien, doch durch die Reise wurde er eines Besseren belehrt, nämlich dass ihr Wohlstand eher die Ausnahme war. Doch hielten sich Guevara und Granado mit Taten zurück und reisten lediglich als Beobachter durch das Land.
Am 11. April 1953 legte er sein letztes Examen ab und informierte seine Eltern über seinen Abschluss. Diese hatten die Hoffnung gehegt, er würde von nun an sesshaft werden, um in seinem Beruf zu arbeiten. Doch Ernesto hatte andere Pläne.


Zweite Südamerikareise
Im Juli 1953 verabschiedete er sich von seinen Eltern am Bahnhof in Buenos Aires. Er sollte später lediglich nur noch ein weiteres Mal für wenige Stunden argentinischen Boden betreten. In Begleitung seines Jugendfreundes Carlos Ferrer reiste er erstmal nach La Paz, der Hauptstadt Boliviens. Hier blieben er und Ferrer die nächsten sechs Wochen. Sie lernten Ricardo Rojo kennen, einen argentinischen Anwalt, der wegen seiner antiperonistischen Haltung seine Heimat hatte verlassen müssen. Während Rojo nach Ecuador weiterfuhr, reisten Guevara und Ferrer nach Peru. Sie besuchten Machu Picchu, Lima und erreichten schließlich Ende September Guayaquil in Ecuador, wo sie Rojo wiedertrafen. Eigentlich war geplant als nächstes nach Venezuela zu fahren, wo Guevara Alberto Granado wiedersehen wollte. Guevara änderte die Reiseplanung, denn Rojo hatte ihn überzeugt, mit ihm nach Guatemala zu kommen, wo eine Revolution kurz bevor stand. Am 31. Oktober fuhren sie per Schiff nach Panama und von dort aus nach Costa Rica, wo Guevara das erste Mal die Macht eines Weltkonzerns kennen lernte. In einem Brief an seine Tante Beatriz schrieb er am 10. Dezember 1953, „Ich hatte Gelegenheit, durch die Gebiete der United Fruit zu reisen und mir wieder einmal das schreckliche Wesen dieses kapitalistischen Kraken bestätigen zu lassen.“ Hier in Costa Rica lernten sie zwei Kubaner kennen, die Monate zuvor mit etwa einhundert weiteren versucht hatten den kubanischen Diktator Fulgencio Batista zu stürzen: Calixto Garcia und Severino Rossel. Unter den Überlebenden dieses gescheiterten Umsturzversuches waren auch Fidel und Raul Castro.


Politischer Kampf

Guatemala
Am Neujahrsabend des Jahres 1953 traf Guevara in Guatemala ein. Wenige Tage später lernte er die Peruanerin Hilda Gadea kennen, die ihm in vielen Situationen half. So pflegte sie ihn bei seinen Asthmaschüben und half ihm in finanziellen Notlagen. Durch sie lernte Guevara auch den Marxismus kennen. Er las die Bücher ihrer Bibliothek und lernte in Guatemala weitere Gleichgesinnte kennen. So unter anderem auch Nico Lopez, einen Überlebenden des im Jahre 1953 gescheiterten Versuchs Batista zu stürzen, durch den er später Fidel Castro kennen lernen sollte. In Guatemala wurde er auch das erste Mal mit seinem Spitznamen „Che“ genannt. Dieser Begriff, der in Südamerika soviel wie Freund heißt oder auch als Anrede benutzt wird, wurde von Guevara so häufig gebraucht, dass seine Freunde ihn bald selber nur noch so nannten.
Als die Revolution, die den guatemaltekischen Präsidenten Jacobo Arbenz Guzman stürzen sollte, bereits voll im Gange war, versuchte Guevara noch den Umsturz zu verhindern. Arbenz war 1950 gewählt worden, nachdem der Diktator Ubico y Castaneda gestürzt worden war und hatte Reformen eingeleitet, die den Armen des Landes helfen sollten. So hatte er einen Mindestlohn eingeführt und brachliegende Ländereien, die meist amerikanischen Firmen gehörten, verstaatlicht. Aus Angst vor sowjetischer Macht in Südamerika wurden durch die USA unterstützte Söldner eingesetzt, die am 18. Juni 1954 ins Land einmarschierten, Arbenz stürzten und Castillo Armas ins Amt einsetzten. Eine seiner ersten Amtshandlungen war die Rücknahme der Landenteignung. Seine Feuertaufe erlebte Guevara in der Hauptstadt Guatemalas, als diese von amerikanischen Flugzeugen bombardiert wurde. Viele seiner Freunde wurden nach der Machtübernahme Armas verhaftet, so auch Hilda Gadea, Ernesto hingegen konnte zur argentinischen Botschaft fliehen, lehnte es allerdings ab, nach Hause zu fliegen. Stattdessen wartete er zwei Monate, bis ihm ein Visum gewährt wurde, das ihn nach Mexiko reisen ließ.


Mexiko
Ernesto Guevara erreichte am 21. September 1954 in Begleitung von Julio Roberto Caceres Valle, einem guatemaltekischen Kommunisten, Mexico City. Zusammen mit ihm schlug er sich die erste Zeit durch. Sie kauften sich einen Fotoapparat und versuchten ihre Bilder in der ganzen Stadt zu verkaufen. Guevara war eigentlich ganz erleichtert, seine Freundin Hilda Gadea los geworden zu sein. So schrieb er in sein Tagebuch am Tag des Abschieds: „Ich glaube, ich nutze den Umstand, dass sie noch nicht abreisen kann, um mich endgültig von ihr zu trennen“. Gadea folgte ihm nach ihrer Freilassung und sie trafen sich in Mexico City wieder. Zusammen schafften sie es sich ein kleines Apartement zu mieten. Die beiden heirateten am 18. August 1955, am 15. Februar 1956 wurde ihr erstes Kind Hilda Beatriz geboren. Der Umstand, dass Guevara alleine sich kaum hätte versorgen können, hielt das Paar zusammen.

Als 1955 der Sturz Perons erfolgte und in Argentinien die Aussicht auf eine Revolution bestand, wollte Ricardo Rojo nach Buenos Aires aufbrechen. Er versuchte Guevara zu überreden mitzukommen, doch der überzeugte Südamerikaner war bereits von der Idee fasziniert, anderen zu helfen. Bereits Ende 1954 hatte er in Mexico City lebend weitere Exilkubaner kennengelernt, die beim gescheiterten Putschversuch 1953 mitgewirkt hatten. Durch sie lernte er im Sommer 1955 Fidel Castro kennen. Der Anführer der Rebellen, die 1953 durch den Angriff auf die Moncada-Kaserne von sich reden machten, war nach seiner Haftentlassung nach Mexiko ins Exil gegangen, wo er mit einer Gruppe von Exil-Kubanern eine bewaffnete Expedition zurück nach Kuba vorbereitete, die die Absicht hatte, die Batista-Regierung zu beseitigen. Guevara schloss sich zunächst als Expeditionsarzt der Gruppe an. Anfangs noch zögernd, in seinem Tagebuch vermerkte er, dass er verschiedene andere Reisepläne hegte, wurde seine Teilnahme im April 1956 konkreter, als die Rebellen im 60 Kilometer von Mexico City entfernten Chalco eine militärische Ausbildung genossen. Im Juli flog das Trainingslager auf und die Rebellen landeten im Gefängnis. Guevara, der sich dort offen zum Kommunismus bekannte, wurde auf Drängen Kubas nicht freigelassen, während die restlichen Rebellen gehen konnten. Castro tat alles dafür, Guevara aus dem Gefängnis zu holen und nach zwei Monaten kam er schließlich frei, mit der Auflage das Land zu verlassen. Guevara ignorierte dies und tauchte bei Freunden unter. Nun drängte die Zeit, Kuba hatte von den Rebellen erfahren und Castro wollte schnell losfahren. Er kaufte die Motoryacht Granma und am 23. November 1956 trafen sich die Rebellen, insgesamt 86 an der Zahl, in Tuxpan und fuhren zwei Tage später los in Richtung Kuba, wo sie am 2. Dezember 1956 ankamen.


Kubanische Revolution
Siehe auch Hauptartikel: Kubanische Revolution

Im Verlaufe des Guerillakampfes änderte sich die Rolle von Che schnell von der eines Arztes zu einem direkten Teilnehmer bei bewaffneten Aktionen. Sein entschlossener Einsatz und sein taktischer Überblick ließen ihn schnell zu einer wichtigen militärischen Instanz werden. Als erster Guerillero nach Comandante en Jefe Fidel Castro wurde Che am 21. Juli 1957 in den Rang eines Comandante der Rebellenarmee M-26-7 erhoben und mit der Führung der II. Kolonne betraut.

Als seine größte militärische Leistung gilt die Einnahme von Santa Clara am 29. Dezember 1958. Nach zweijährigem Guerillakampf gegen die zahlenmäßig weit überlegene und von den USA unterstützte, aber demotivierte und überalterte Batista-Armee in den Bergen der Sierra Maestra konnten die Rebellen nach der Flucht von Batistas Truppen schließlich nach Santa Clara vordringen und auch der Weg in die Hauptstadt Havanna war frei. Am 1. Januar 1959 flüchtete der Diktator Fulgencio Batista aus Kuba, und Castros Gruppe übernahm die Kontrolle. Andere lateinamerikanische Befreiungsbewegungen betrachteten Kuba zumindest teilweise als Vorbild für ihre eigenen Revolutionen.

Seit Castro nach der Revolution 1959 klarstellte, ein „unabhängiges Kuba“ aufzubauen und der anschließenden Verstaatlichung der kubanischen Tochterunternehmen US-amerikanischer Konzerne, führten die USA dauerhaft verdeckte militärische und politische Operationen gegen Kuba. Fidel Castro ist mittlerweile wohl der Präsident, welcher die meisten Attentate (637 laut kubanischem Geheimdienst seit 1960) durch die größte Militärmacht des 20. Jahrhunderts überlebte. Der bekannteste Angriff war 1961 der Einfall in der Schweinebucht. Die angreifenden Exilkubaner wurden jedoch bereits von der kubanischen Armee erwartet und vollständig besiegt.

Guevara war, neben Fidel Castro, Raúl Castro, Camilo Cienfuegos und einigen anderen, nach dem Erfolg der Revolution Industrieminister und wichtiges Mitglied in der neuen kubanischen Regierung, welche schnell wesentliche Reformen durchführte. Guevara zeichnete sich insbesondere durch seine Härte gegenüber politischen Gegnern und Deserteuren aus. Während seiner Zeit als Ankläger wurden im Gefängnis La Cabaña ehemalige Anhänger des Batista-Regimes, Kollaborateure und Vertreter des US-Geheimdienstes, sowie sonstige Regimegegner verurteilt. Der zu dieser Zeit mit seinem Einverständnis entmachtete und - wenngleich nicht persönlich von ihm - verurteilte spätere Dissident und damalige Guerillaführer und Militärgouverneur von Camaguey, Huber Matos warf Guevara vor, die Revolution gegen Batista stillschweigend zur Umgestaltung Kubas in eine kommunistische Diktatur zu benutzen.

Nach der Einnahme der Festung Havanna sowie des Gefängnisses und der Befreiung der einsitzenden politischen Gefangenen Batistas, diente das Gebäude umgekehrt der Inhaftierung von politischen Gegner der Revolutionäre. Offiziell wurden hauptsächlich Batista-Anhänger und Kooperateure der USA inhaftiert, zudem auch Menschen, welche aus Sicht der neuen Regierung potentielle Gegner darstellen könnten. Che wirkte führend in den Revolutionsgerichten, welche zahlreiche Todesurteile verabschiedeten. 179 Erschießungsopfer dieser Tribunale können als gesichert gelten, Schätzungen gehen von bis zu 2000 Opfern aus.

Guevara richtete in dieser Zeit so genannte Lager für Besserungsarbeit („Guanacahabibes“) ein. In sie sollen nicht nur Dissidenten, sondern auch Homosexuelle geschickt worden sein.

In der sozialistischen Regierung nahm Guevara am Sowjet-Kommunismus orientierte Positionen ein, stärker noch als der vorrangig pragmatisch und realpolitisch geprägte Fidel Castro. Auf dem Höhepunkt seiner politischen Aktivität in Kuba war Guevara Leiter der Nationalbank Kubas. Kurz darauf wurde er zusätzlich Industrieminister.

Erstes Ziel der nachrevolutionären Wirtschaftspolitik war die weitestgehende Verstaatlichung der kubanischen Wirtschaft. Dies bedeutete faktisch die Enteignung in der Mehrheit US-amerikanischer Konzerne. Dies war eine der Maßnahmen, welche schließlich zur bis heute andauernden Blockade der USA führten.

Aufgrund der beschriebenen fehlenden Fachkenntnis Ches in Wirtschaftsfragen und der rigiden Planwirtschaft, die er umsetzte, kam die Zuckerproduktion beinahe vollkommen zum Erliegen, die Getreideproduktion halbierte sich, die Industrialisierung scheiterte und Rationierungen mussten eingeführt werden. Doch schaffte es die Regierung, den unter Batista alltäglichen Hunger zu vermeiden und Kuba in diesem Punkt von seinen Nachbarländern abzuheben.

Che wird von seinen Anhängern Aufopferungsbereitschaft und ein unbedingter Willen, die Revolution voranzutreiben, nachgesagt, wobei er als Vorbild dienen wollte. So half er beispielsweise regelmäßig bei freiwilligen Arbeitseinsätzen mit und lehnte jegliche Vergünstigungen für sich und seine Familie ab. Er gab sich alle Mühe, seinem Idealbild vom Neuen Menschen gerecht zu werden und stets als gutes Beispiel zu dienen.

Unter anderem aufgrund der Konfrontation mit den USA richtete sich die kubanische Regierung in dieser Zeit an der UdSSR aus, was Guevara zunächst befürwortete. Dies führte allerdings zu neuen Abhängigkeiten. So meinte Guevara gegenüber britischen Journalisten kurz nach der Kubakrise von 1962, er hätte die Atomraketen in Richtung USA abgefeuert, wenn die Sowjetunion es zugelassen hätte.

Als Industrieminister reiste Guevara in die Sowjetunion, war vom dortigen System aber nicht begeistert. 1964 äußerte er bei einem Besuch im unabhängigen Algerien Vorbehalte gegenüber der UdSSR. Unter anderem lehnte er vermehrte materielle Anreize für die arbeitende Bevölkerung zwecks Aufbau des Sozialismus ab - er plädierte für einen idealistischeren Ansatz. Seine Überzeugung von der Pflicht zur Beteiligung an der kubanischen Revolution, dem sozialistischen Aufbau und dem Kampf gegen Angriffe auf das befreite Kuba vertrat Che in allen Tätigkeiten und Handlungen. Im Hinblick auf die durch den Einfall in der Schweinebucht bewiesene kompromisslose außenpolitische Haltung der USA gegenüber Kuba kann dies als direkte Reaktion zum Schutz des Landes verstanden werden.

Dieser idealistische Ansatz kam auch in seinen öffentlichen Auftritten verstärkt zum Ausdruck. Guevaras Reden zur internationalen Umverteilung wurden von der UNO ignoriert. Die Differenzen mit Castro spitzten sich zu. Che Guevara verließ Kuba in der Verkleidung eines Geschäftsmanns, um mit weiteren kubanischen Kombattanten die Rebellen im Kongo zu unterstützen. Am 24. April 1965 erreichte er über den Tanganjikasee den Kongo.


Guerilla-Praxis
Um die Revolution weltweit zu verbreiten (Zitat: „Schaffen wir zwei, drei, viele Vietnams“), und weil er mit der an der Sowjetunion ausgerichteten Politik Fidel Castros später nicht mehr vollständig übereinstimmte, weil sie ihm dem Westen gegenüber zu kompromissbereit war, verließ Guevara Kuba und widmete sich in verschiedenen Entwicklungsländern dem revolutionären Guerillakampf. Im Kongo und in Bolivien versuchte er, seine theoretischen Ansätze und praktischen Erfahrungen anzuwenden.

Zunächst versucht er dies im Kongo, wo es bereits seit 1960 bürgerkriegsähnliche Zustände und politische und militärische Bewegungen gab, die jeweils von den USA, der Sowjetunion oder China unterstützt wurden. Der Versuch, eine Revolution in Afrika anzuzetteln, scheiterte aber, nach Che Guevaras Angaben (vgl. Das Jahr in dem wir nirgendwo waren) am Phlegma, der fehlenden Konsequenz und Organisation der Rebellen um Laurent Kabila im Kongo. Ende 1965 kehrte er enttäuscht aus dem Kongo zurück.

Das kubanische Engagement in Südamerika in der zweiten Hälfte der 1960er Jahre geht auf das Betreiben Che Guevaras und Castros zurück. Zunächst war Peru als nächster Einsatzort gedacht, doch gingen die kubanischen Comandantes Che Guevara und Juan Vitalio Acuña Núñez sowie Tamara Bunke und andere bewaffnete kubanische Kämpfer 1966 schließlich nach Bolivien, um dort zusammen mit den streikenden Bergarbeitern im Westen Boliviens eine Revolution aufzubauen und durchzuführen (vgl. Das vollständige Bolivianische Tagebuch). Che Guevara führte dann selbst die kleine bewaffnete Gruppe an, die zunächst aus 44 Kämpfern bestand und sich den Namen ELN (Nationale Befreiungsarmee) gab. Dabei versuchten Che Guevara und seine kubanischen Mitstreiter, ihre Erfahrungen, die sie in ihrem über gut zweijährigen, erfolgreichen kubanischen Guerillakampf (1956-1959) mit der Rebellenarmee des M-26-7 in den Bergen der Sierra Maestra gesammelt hatten, zusammen mit peruanischen und bolivianischen Mitgliedern auf Bolivien zu übertragen. So legten sie ihr Operationsgebiet in die bewaldeten Berghänge des östlichen zentralbolivianischen Hochlandes. Ab März 1967 lieferten sie sich dort Scharmützel mit Regierungstruppen.

Es gelang ihnen letztlich aber nicht, die verarmten Bauern im bolivianischen Hochland für ihre Sache zu gewinnen. Zwar respektierte und unterstützte die vorwiegend indigene Landbevölkerung die Rebellen, blieb aber ansonsten auf Distanz zum bewaffneten Kampf. Auf dem Land schlossen sich lediglich zwei einheimische Bauern Che Guevaras Truppe an. Andererseits scheiterte der Versuch, die Revolution nach Bolivien zu tragen, nicht zuletzt auch an der fehlenden Unterstützung durch die Kommunistische Partei Boliviens (PCB). Einige Anhänger Che Guevaras vermuten jedoch, dass Che Guevara aber auch eine im Vergleich zum kreolisch-karibischen Kuba ganz anders gelagerte Mentalität in den bolivianischen Anden unterschätzt habe, insbesondere die der jahrhundertelang in extremer feudaler Abhängigkeit lebenden indigenen Bevölkerung.




Mitte des Jahres 1967 wurde das Rückzugsgebiet der bewaffneten Kämpfer um die Kubaner immer enger. Bereits im August 1967 wurden sie weitgehend aufgerieben. Der Chef der Zweiten Gruppe, Juan Vitalio Acuña Núñez, starb am 31. August 1967 zusammen mit Tamara Bunke in einem feindlichen Hinterhalt bei Vado de Puerto Mauricio. Am Ende bestand die Gruppe um Che Guevara nur noch aus 14 Mann. Er selbst wurde am 8. Oktober 1967 nach einem Gefecht mit Regierungstruppen bei La Higuera verwundet und zusammen mit Simeon Cuba Sarabia gefangen genommen.

Das bolivianische Militär wurde auf der Jagd nach den marxistischen Guerilleros massiv vom US-amerikanischen Geheimdienst CIA unterstützt. Che Guevara wurde nach seiner Festnahme in einem dörflichen Schulhaus in La Higuera inhaftiert und dort unter anderem durch den CIA-Agenten und Exil-Kubaner Félix Rodríguez verhört.

Am 9. Oktober 1967 13:10 Uhr wurde der Gefangene Che Guevara vor Ort von Mario Terán, einem Feldwebel der bolivianischen Armee, ohne Gerichtsverhandlung erschossen. Dieser hatte sich zwar als Freiwilliger für die Exekution gemeldet, bekam es dann jedoch mit der Angst zu tun, sodass er erst nach mehreren Stunden und unter starkem Alkoholeinfluss bereit war, die Erschießung vorzunehmen. Im nachhinein verbreiteten sich viele Gerüchte und Mythen über Guevaras letzte Worte. Nach der Ermordung sollte die Leiche Che Guevaras spurlos beseitigt werden. Ihr wurden beide Hände entfernt und konserviert, um auch später die Identität Che Guevaras beweisen zu können. Che Guevara wurde auf dem Flugplatz im etwa 30 Kilometer entfernten Vallegrande heimlich begraben. Bei der späteren Wiederauffindung der Überreste, die nach fast dreißig Jahren und nach langer Suche einem kubanischen Team gelang, waren die fehlenden Hände auch ein Beweis von mehreren für die Identität Che Guevaras.

Guevaras auch persönliche Erfahrungen während der bolivianischen Zeit sind in seinem später veröffentlichten Bolivianischen Tagebuch dokumentiert.


Guevaras Ideologie: Der neue Mensch
Die Anfänge für Den neuen Menschen entwickelte Guevara hauptsächlich während des Guerilliakampfes auf Kuba, aus welcher er später eine umfangreichere Ideologie entwickelte, welche er 1965 in seinem Text Der Sozialismus und der Mensch in Kuba formulierte. Er selbst betrachtete sein Programm eher als umfassende Umerziehung. Der Mensch sollte die Vorstellung einer materiellen Vergütung, die er für eine getane Arbeit erhält, ablegen, und stattdessen sollte ihn allein die Tatsache befriedigen durch seine Arbeit etwas Neues geschaffen oder etwas Altes verbessert zu haben. Als Musterbeispiel für solch einen Menschen nahm Guevara die Guerillakrieger, mit denen er die Revolution auf Kuba durchführte: Sie hätten lediglich die Befreiung Kubas von der batistischen Diktatur gefordert und wären dafür sogar bereit gewesen ihr Leben zu opfern. Dieses Beispiel brachte Guevara auch in vielen Reden immer wieder ein,- wobei er es unterließ, die Problematik zu erwähnen, dass unter den Guerillakämpfern auch explizit nichtkommunistische Dissidenten gewesen waren, die mit Gewalt mundtot gemacht worden waren.

Guevara sah das gemeine Volk als wichtige Ressource für die Schaffung des neuen Menschen. Diese Ressource musste nur durch ihn, bzw. die politische Führung, genutzt werden. Es stellt nach Guevaras Ansicht die Masse dar, während die politische Führung die Rolle der Vorhut übernimmt. Der wohl wichtigste Faktor zwischen Vorhut und Masse ist eine gut aufgebaute und durchstrukturierte Kommunikation, denn die Anweisungen, die die Vorhut gibt, müssen die Masse direkt erreichen. Eine wichtige Grundlage bei der Ausführung dieser Aufgaben ist, dass die Vorhut mit gutem Beispiel vorangeht und so die Begeisterung der Masse für diese Aufgabe schürt. Guevara selbst hatte dieses Prinzip ebenfalls praktiziert. Er wollte nichts von der Masse abverlangen, was er nicht selbst zustande bringen konnte.

Sollte dies jedoch dennoch einmal geschehen, hätte dies schlimme Folgen. Der Enthusiasmus der Masse würde nachlassen, bis er auf ein Minimum schrumpfte. Sollte dieser Fall eintreten, müsste die politische Führung zu diesem Problem Stellung nehmen und ihre Fehler zugeben. Nur so konnte die Vorhut, nach Guevaras Meinung, das Vertrauen zum Volk aufrechterhalten. Das erklärte auch die Rollenverteilung, welche er für die beiden Parteien vorsah. Während die Vorhut die Legislative bilden sollte, fielen die Rollen der Exekutive und der Judikative auf das Volk.

Guevara war klar, dass dieser Wechsel zum neuen Menschen nicht abrupt vollzogen werden könne. Er war der Ansicht, dass sich ein Wechsel über Jahrzehnte oder sogar ein ganzes Jahrhundert hinwegziehen könnte. Wichtig war für ihn jedoch, dass sich ein derartiger Wechsel überhaupt vollkommen vollzog und nicht nach seinem oder dem Tod eines anderen politischen Führers gestoppt oder gar rückgängig gemacht würde. Er war allerdings ein großer Befürworter des Leninismus und Marxismus, von denen er viele Ideen und Denkanstöße für seine Ideologie übernahm.

Während die Ideologie des „Neuen Menschen“ auf nichtlinker Seite naturgemäß wenig Zuspruch erfahren hat und die dort zu findende Ablehnung wenig überrascht, wird sie teilweise auch von orthodox-marxistischer Seite schlichtweg abgelehnt. Das unter anderem auch deshalb, weil Guevara vorgeworfen wird, er hätte versucht, die Revolution mit elitärem Avantgardismus ohne den eigentlichen revolutionären Träger (der nach marxistischer Theorie unabdingbaren Arbeiterklasse) durchzuführen und damit die gesellschaftliche Analyse zugunsten eines Aktionismus der „heldenhaften Einzelkämpfer“ vernachlässigt, ein Versäumnis, das durch das baldige Scheitern all seiner revolutionären Bemühungen außerhalb Kubas bestätigt werde.[6]


Nach Guevaras Tod

Mausoleum in Santa Clara, KubaChe Guevaras bis dahin verschollene Gebeine wurden erst 1997 in Vallegrande entdeckt, nachdem ein ehemaliger Offizier der bolivianischen Armee den Begräbnisort verriet. Die sterblichen Überreste wurden exhumiert und nach Kuba überführt, um dort mit einem Staatsbegräbnis in einem eigens geschaffenen Mausoleum in Santa Clara beigesetzt zu werden. Santa Clara ist die Stadt, deren Fall Ende 1958 nach einem von Che Guevara geführten Angriff den kubanischen Diktator Fulgencio Batista zur Flucht zwang, womit der Sieg der Revolutionäre faktisch besiegelt wurde.


Kultentstehung
Guevara wird in Lateinamerika von vielen Menschen als eine „Ikone“ des südamerikanischen Patriotismus angesehen. Sein Engagement für die kubanische und andere revolutionäre Bewegungen, seine Radikalität, die schließlich zum Mord an dem Guerillaführer in Bolivien führten, machten ihn zu einem Märtyrer linker Unabhängigkeits- und Befreiungsbewegungen in der ganzen Welt. In den lateinamerikanischen Ländern gilt „Che“ bis heute vielerorts als Volksheld und revolutionäres Idol, aber auch in den Industriestaaten des Westens wurde er vor allem von großen Teilen der Studentenbewegung, die sich sowohl gegen die herrschende Ordnung der bürgerlichen Demokratie und die Marktwirtschaft, als auch der ihr vorgeworfenen Ausbeutung der „Dritten Welt“ wandte, als revolutionäres Vorbild idealisiert. In manchen kommunistischen Staaten Osteuropas wurde zeitweilig von staatlicher Seite eine Art Kult um ihn betrieben, mit dem die entsprechenden Regierungen vor allem die Jugend für den Kommunismus und Internationalismus begeistern wollten, auch wenn dabei Guevaras Kritik an der Verkrustung und dem Bürokratismus der realsozialistischen Länder größtenteils verschwiegen wurde.


In der vor allem von Studenten getragenen Außerparlamentarischen Opposition (APO) Westeuropas während der 1960er Jahre beriefen sich viele auf Guevaras revolutionäre Thesen des Guerillakampfes oder diskutierten diese kritisch-positiv. Bei verschiedenen Demonstrationen der Studentenbewegung wurde oft neben dem Porträt des führenden nordvietnamesischen Revolutionärs Ho Chi Minh und dem Mao Zedongs auch das von Che auf Transparenten mitgeführt. Der kubanische Fotograf Alberto Korda Gutierrez hatte es am 5. März 1960 aufgenommen, und es wurde nach dem Tod Guevaras vom Verleger Giangiacomo Feltrinelli weltweit vermarktet; es war ursprünglich Teil eines Gruppenfotos.

Bis heute ist dieses in vielen Variationen verbreitete Bild zu einer Art Pop-Ikone und damit Ausdruck einer gewissen Verklärung der Person Che Guevaras geworden, die von unterschiedlichster Seite auch als geschmacklos empfunden wird. Während linientreue Anhänger Guevaras befürchten, dass seine politische Orientierung als kämpferischer Kommunist hinter der westl. Verklärung als Ikone des bloßen Unangepasstseins versteckt wird [7], wird diese Sicht ironischerweise auch von bürgerlichen Demokraten geteilt - die allerdings befürchten, dass die ihrer Auffassung nach stalinistischen Züge Guevara hinter dem Touch des gutaussehenden Revolutionärs mit Zigarre im Mund verschwinden und eine Idealisierung Guevaras stattfindet, die dieser nicht verdiente.[8]


Kritik
Kritiker und Gegner Guevaras, besonders Mitglieder der kubanischen Exilgemeinschaft in den USA und Flüchtlinge aus realsozialisch regierten Ländern, bezeichnen ihn als Mörder und Terroristen. Sie behaupten, er habe Freude an der Exekution von Gegnern der kubanischen Revolution gehabt und er sei verantwortlich für Folter und Tötung tausender Insassen kubanischer Gefängnisse sowie für den Mord an zahlreichen Kleinbauern in den Regionen, welche seine Guerillatruppen kontrollierten oder aufsuchten.[9]

Kritik an Che Guevara und seinem Erbe kommt nicht nur von der politischen Mitte und der Rechten. Auch in der linksliberalen taz wird Che Guevara als skrupelloser und brutaler Mensch beschrieben, dessen wahre Eigenschaften von einem linken Mythos verdeckt würden[10]. Anarchistische und libertäre Gruppen üben ebenfalls Kritik an seiner Person. Sie betrachten Guevera als einen autoritären Anführer, dessen Ziel die Schaffung eines bürokratischen stalinistischen Regimes gewesen sei.[11].

Nach Ansicht seiner Kritiker begründete Guevara das kubanische System der Arbeitslager: Er stiftete das erste Arbeitslager in Guanahacabibes zur Umerziehung von Managern staatlicher Betriebe, welche sich der Übertretung oder Missachtung der „revolutionären Ethik“ schuldig gemacht hatten.[12] Das Arbeitslagersystem wurde später (viele Jahre nach Guevaras Tod) verwendet zur Inhaftierung Homosexueller, Regimekritiker und Aids-Infizierter ("gays, dissidents, and AIDS victims."[13])

Che Guevaras Haltung gegenüber der Kubakrise ist nicht unumstritten: Seine Aussage in einem Interview mit dem britischem Daily Worker, er hätte, wenn er anstelle der Sowjets die Verfügungsgewalt über die Atomraketen gehabt hätte, diese auch abgefeuert, hinterließ angesichts eines damals nur knapp vermiedenen Atomkrieges bei dem entsprechenden Journalisten Sam Russell gemischte Gefühle.[14] Che Guevaras damalige Haltung: „Es ist das schaudererregende Beispiel eines Volkes, das bereit ist sich atomar abschlachten zu lassen, damit seine Asche als Fundament für neue Gesellschaften dient. Und wenn ungefragt ein Pakt zum Abzug der Atomraketen geschlossen wird, seufzt es nicht etwa vor Erleichterung auf und dankt nicht für die Feuerpause“ wird in deutschen Diskussionen auch innerhalb der Linken als „problematisch“ empfunden, da ein entsprechendes Handeln u.a die „physische Existenz der gesamten kubanischen Bevölkerung“ riskiert hätte.[15] Härter noch: Die „phantastischen Weltbrandstiftungsszenarien eines Ché Guevara, die noch aus der ‚atomaren Asche‘ den Neuen Menschen entstehen sahen“ seien verwandt mit der „Dschihadistenlyrik“ eines Osama Bin Laden.[16]

2005, nachdem Carlos Santana ein Che T-Shirt während der Verleihung der Academy Awards getragen hatte, schrieb der auf Kuba geborene Musiker Paquito D'Rivera einen offenen Brief, in welchem er Santana heftig kritisierte für dessen Unterstützung des „Schlächters von Cabaña ("The Butcher of the Cabaña“). Cabaña ist ein Gefängnis, in welchem Guevara angeblich die Exekution vieler Regimegegner überwachte, einschließlich des Cousins von D'Rivera - dieser sei wegen seiner christlichen Überzeugung inhaftiert worden und wurde angeblich Zeuge der Ermordung vieler weiterer Christen.[17]

Andere Gegner bemängeln, dass er entgegen der Propaganda, welche ihn als außergewöhnlichen Kämpfer darstelle, in der Realität ein ineffektiver Taktiker war. So werden beispielsweise die Darstellungen der Kampfhandlung bei Santa Clara um einen Zug, welcher Waffennachschub transportierte, angezweifelt. Der Kritiker Álvaro Vargas Llosa schreibt: „Mehrere Zeugen deuten an, dass der Zugführer sich im voraus ergab, vermutlich aufgrund von Bestechung“.[18][19] Laut einigen Kritikern war Guevara nicht in der Lage die kubanische Wirtschaft zu steuern, da er für „den beinahe-Kollaps der Zuckerproduktion, das Scheitern der Industrialisierung“, die er überwachte, verantwortlich sei.[20][21]

In "The Cult of Che",[22] kritisiert Paul Berman den Film The Motorcycle Diaries (dt. Die Reise des jungen Che) und beklagt, dass der gegenwärtige Kult um Che den entsetzlichen sozialen Kampf in Kuba verschleiern würde. Der Artikel spricht beispielsweise die Inhaftierung von Dissidenten an, wie die des Dichters und Journalisten Raúl Rivero, welcher schließlich unter weltweitem Druck durch eine Solidaritätskampagne seitens des "International Committee for Democracy in Cuba" freigelassen wurde[23], welches unter anderem Václav Havel, Lech Wałęsa, Árpád Göncz, Elena Bonner umfasste. Berman behauptet, dass in den USA, wo der Film auf dem Sundance Film Festival tosenden Beifall erhielt, die Verehrung Ches dazu führe, dass die Misere kubanischer Regimekritiker übersehen würde. Die Website che-mart.com persifliert diese Glorifizierung mit T-Shirts welche Che Guevara und seine Unterstützer verspotten, womit sie auf einen ironisch anmutenden Umstand aufmerksam macht: Che Guevara als eines der best-verkauften Bilder des Kapitalismus.[24] So gibt es in Deutschland zum Beispiel eine SIM-Karte von dem Anbieter CHE MOBIL, der sich mit dem Slogan der "Preis-Revolucion" an Che Guevaras Rhetorik anlehnt und dessen berühmtes Konterfei zu einem telefonierenden Che abgewandelt hat. CHE MOBIL möchte jedoch nicht das politische System, sondern den Mobilfunkmarkt revolutionieren. Fälle wie dieser weisen auf die Popularisierung eines unpolitischen Che im heutigen Mainstream hin, den sich einige "kapitalistische" Unternehmen als Werbefigur zu Nutzen gemacht haben.

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Hoku




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Verfasst am: 09.10.07 19:30
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Schmeiss dochn Link rein oder gib wenigstens ne Quelle an anstatt das so aussehn zu lassen als hättest du das geschrieben.

Edit: geht doch. Wink
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Aquila~Heliaca
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Verfasst am: 09.10.07 19:33
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Den Link aus der Wikipedia habe ich übrigens in meinem ersten Post beim Erstellen des Threads schon eingebaut...

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... hat folgendes geschrieben:
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Verfasst am: 09.10.07 19:48
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Aquila~Heliaca hat folgendes geschrieben:
Lerne Geschichte.
Wie kam es überhaupt zum Werdegang Guevaras:
Z.B. hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Fulgencio_Batista

Was die Revolutionäre immer unterschätzt haben, ist, dass die Macht und die Regenerationsfähigkeit des Kapitalismus gewaltig sind.

Und wenn Du "Linksfaschist" rufst, stelle ich "Reaktionär und Spießer" dem entgegen.

Lerne Geschichte und lies den Inhalt deiner eigenen Quellen, du Pfeife...
Insb. den Part "Kritik". Der Typ hat keine friedliche Revolution geführt sondern eine mit Mord und Folter! Und nicht nur als Revolutionsführer sondern als direkt Beteiligter!
Der Typ steht auf einer Stufe mit Stalin und H.itler und Pol Pot.
Mord, Folter, Umerziehungslager, Unterdrückung anderer Meinungen insb. von Regimekritikern. Das, Jungens, das ist Che Guevara! Eine Person, die ihre Meinung mit Gewalt anderen aufgezwungen hat.

Alle sehen nur den Guevara, der gegen den Kapitalismus und Amerika gekämpft hat und angeblich die Freiheit ganz Südamerikas bringen wollte. Aber ein Terrorregime mit einem anderen zu ersetzen, ist keine Freiheit...

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Verfasst am: 09.10.07 19:51
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Und genau DU siehst in genau richtig. Klar, bist ja auch der Oberchecker vom Dienst.
Weitere Kommentare spar ich mir, aber flame wo anders weiter.

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JayJay
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Verfasst am: 09.10.07 19:57
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Zitat:
Das, Jungens, das ist Che Guevara! Eine Person, die ihre Meinung mit Gewalt anderen aufgezwungen hat.


Du diskutierst mir einer Frau ^^
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Verfasst am: 09.10.07 19:58
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Mit Verlaub, aber ich denke auch, das Che Guevara heute nur verehrt wird, weil er früh genug getötet wurde. Bevor er sein Regime errichtet hat, das mit Sicherheit nicht viel besser gewesen wäre, als viele anderen Diktaturen.

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Verfasst am: 09.10.07 19:58
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Aquila~Heliaca hat folgendes geschrieben:
Und genau DU siehst in genau richtig. Klar, bist ja auch der Oberchecker vom Dienst.
Weitere Kommentare spar ich mir, aber flame wo anders weiter.

Nö, tu ich nicht. Aber ich schieb mal nicht eben den seine Gräueltaten untern Tisch um das Gute hervor zu heben. Oder wollen wir das in Zukunft auch mit der Autobahn und dem Arschloch von '33-'45 in Dtl. machen???

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Verfasst am: 09.10.07 20:00
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Ach ja, Stalin wird auch verehrt .... Die Menschen lieben halt solche Leute. ^^

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Verfasst am: 09.10.07 20:56
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Naja, bei Politik ist Flame ja meist sowieso vorprogrammiert

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Aquila~Heliaca
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Verfasst am: 09.10.07 21:12
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Hier gibt es auch einen sehr interessanten Bericht:

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kalenderblatt/677488/

Aus der gnädigen Sicht der Geschichte, aus der spätere Generationen leicht Erfolg oder Misserfolg einer Idee oder eines Weges ablesen können, lässt sich leicht richten.

Was werden spätere Generationen einmal über uns, über jemanden, den wir persönlich kennen, oder gar über Dich, mich, sagen, welches Urteil erwartet uns?
Sind wir die, die nichts oder zu wenig gegen den Klimawandel getan haben? Die Genmanipulationen nicht verhindert haben?

Mit der Gegenwart konfrontiert hat man eine ganz andere Perspektive.

Che Guevara war auf seinem Weg seinen Ideen treu und hat sich nicht hinter anderen Menschen versteckt. Dass er erschossen wird, war das konsequente Ende seines Lebens.

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Beitrag Titel:
Verfasst am: 09.10.07 21:22
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Studierst du Philosophie? Is schwierig zu lesen der Post...

Mag ja sein, dass er seine Ideale durchsetzen wollte, dass seine Idee gute Ansätze hatte und vielleicht besser war, als viele heutige. Aber es waren die Mittel zur Durchführung, welche ihn in Teufels Küche brachten...
Ein Gewaltregime mit Gewalt zu bekämpfen und dabei den Tod Unschuldiger bewusst in Kauf zu nehmen, macht einen nicht zu einem besseren Menschen sondern ersetzt nur ein Arschloch durch ein anderes.

Meine Meinung dazu. Wenn du ihn magst; gut, dann soll es so sein. Für mich jedenfalls ist er das, was ich in meinem ersten Post geschrieben hab.

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Beitrag Titel:
Verfasst am: 09.10.07 22:09
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Kinnars, diese Diskussion schweift recht weit ab. Sehen wirs so, Che hatte seine guten und seine schlechten Seiten, wie jeder andere auch.
Ihn aber mit Hiti und Stalstal auf eine Stufe zu stellen, das geht etwas zu weit.
Hiti hat Autobahnen gebaut, aber nur damit er später die Truppen schnell genug in Stellung bringen konnte (da gibts so ein tolles Zitat: "Die deutsche Wirtschaft muss in 5 Jahren kriegsfähig gemacht werden").
Den Che darum auf die gleiche Ebene zu stellen ist in der Hinsicht leicht blauäugig.

Ob man den Che nun anhimmelt oder kritisiert, das ist jedem selbst überlassen.
Sich über die Meinungen anderer aufzuregen ist gewissermaßen sinnlos, da jeder an seiner Meinung festhalten wird.
So, und nun schauen wir mal, was der gute alte Doc House heute so weiss...
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